Der Februar hat gezeigt, dass mir manchmal einfach die Zeit fehlt, um ausführlich über etwas zu schreiben. Dennoch will ich es mir nicht nehmen lassen, die interessanten Dinge, die mir über den Weg laufen, hier kurz festzuhalten. Daher starte ich heute die Reihe "Fundstücke".
Mit der Bildbearbeitung sollte man es nicht übertreiben. Dass es viele doch tun und wie dies in die Hose gehen kann, zeigen die "PsD".
Im April wird Michael Jacksons Hab und Gut versteigert. Eine Übersicht über alle Objekte bietet der fünfbändige Katalog (der bereits $100 kostet). Der Katalog ist jedoch auch kostenfrei im Internet verfügbar und Band 4 hat es mir angetan — mir bleibt ganz einfach die Spucke weg. Die gefühlten 300 Spielautomaten werfen die Frage auf, wo der Mann den Platz dafür hernahm — wow!
Über das beworbene Produkt kann ich keine Aussage machen, aber der Internetauftritt ist seltsam durchaus amüsant.
Hast du gute Reflexe? Ich eher nicht, denn ich schaffe lediglich 0,28 Sekunden.
Nachtrag am 28. Februar 2009 um 22:00 Uhr: Nadja hat mir grad einen klugen Tipp gegeben — hält man die Stop-Schaltfläche schon vorher gedrückt, muss man beim Farbwechsel nur noch die Maustaste loslassen. Das verhilft auch mir zu einer neuen Rekordzeit von 0,189 Sekunden!
Wer hätte gedacht, dass man über dieses Spiel so viel schreiben kann? Ich jedenfalls nicht. Aber interessant ist es!
Jun Auza zeigt, wie man mit Linux sein Windows-Passwort zurücksetzen kann, sollte man es einmal vergessen haben. Ich habe es allerdings noch nicht ausprobiert, da ich eh ein gutes Gedächtnis habe ;)
There’s probably no god. Now stop worrying and enjoy your life.
Nette Idee!
Myoats is a community where people create designs using an online drawing application.
© Nauthis: "The little mermaid"
RANDOM.ORG offers true random numbers to anyone on the Internet. The randomness comes from atmospheric noise, which for many purposes is better than the pseudo-random number algorithms typically used in computer programs.
Krass, wie einfach das geht.
Sehr interessanter Artikel über Internetsicherheit.
Ich habe heute ein kleines Werkzeug für mich programmiert und mir anschließend gedacht, ich könnte es eigentlich auch anderen zur Verfügung stellen. Da so etwas in Zukunft öfter passieren könnte, habe ich mich dazu entschlossen, gleich eine neue Rubrik zu erstellen — eine für selbst geschriebene Programme (im weiteren Sinn). Dort werden vielleicht in unregelmäßigen Abständen weitere geistige Erdnüsse Ergüsse gesammelt. Diese werde ich jedoch zukünftig nicht mehr im Logbuch erwähnen; ich möchte diesbezüglich (noch einmal) auf die übergreifende RSS-Speisung hinweisen, die kurz und knapp über alle Neuigkeiten informiert.
Die neue Rubrik bewegte mich dazu, auf Version 6.1 zu aktualisieren.
Irrelevante Einleitung anzeigen.
Man warf mir neulich vor, ich würde "schrecklich langsam tippen". Welch ein Zufall, nun auf einen Test zu stoßen, mit dem man seine Schreibgeschwindigkeit auf der Tastatur messen kann. Dabei schreibt man jedoch nicht einfach nur irgendeinen Text, sondern muss vorgegebene Wörter korrekt eintippen. Du kannst das Ganze z.B. auch mit rumänischen Wörtern machen (ja, ich habe erstaunlicherweise auch Besucher aus Rumänien). Und so schlecht schneide ich gar nicht ab: Ich schaffe immerhin 413 Zeichen pro Minute — oder 72 korrekt und 2 falsch geschriebe Wörter. Das jahrelange Üben hat sich bezahlt gemacht. Schaffst du mehr?
Nachtrag am 2. März 2009 um 20:11 Uhr: Mein neuer Rekord vom letzten Dienstag — 417 Zeichen / Minute bzw. 76 Wörter korrekt und eins falsch. In der Bestenliste war jemand dabei, der 365 Wörter in der Minute schaffen soll, aber das kann nur eine Manipulation gewesen sein; so schnell ist niemand.
Informatiker haben manchmal ihren ganz eigenen Homer Humor. Zwei diesbezügliche Ausprägungen, das Betriebssystem Unix betreffend, sollen dies illustrieren.
Ein Kōan ist ein treffend formulierter Denkspruch oder eine Anekdote, die meist sinnlos oder paradox erscheint und nur intuitiv erfasst werden kann; Beispiel: "Wenn zwei Hände aufeinander treffen, hört man ein Klatschen — welches Geräusch macht eine einzelne Hand?" (Hakuin Ekaku). Eric Steven Raymond hat dieses Prinzip auf Unix übertragen und die "Unix Koans of Master Foo" geschaffen (via Jun Auza). Wie gut er das macht, beweist etwa "Master Foo and the Script Kiddie":
A stranger from the land of Woot came to Master Foo as he was eating the morning meal with his students.
“I hear y00 are very l33t,” he said. “Pl33z teach m3 all y00 know.”
Master Foo’s students looked at each other, confused by the stranger’s barbarous language. Master Foo just smiled and replied: “You wish to learn the Way of Unix?”
“I want to b3 a wizard hax0r,” the stranger replied, “and 0wn ever3one’s b0xen.”
“I do not teach that Way,” replied Master Foo.
The stranger grew agitated. “D00d, y00 r nothing but a p0ser,” he said. “If y00 n00 anything, y00 wud t33ch m3.”
“There is a path,” said Master Foo, “that might bring you to wisdom.” The master scribbled an IP address on a piece of paper. “Cracking this box should pose you little difficulty, as its guardians are incompetent. Return and tell me what you find.”
The stranger bowed and left. Master Foo finished his meal.
Days passed, then months. The stranger was forgotten.
Years later, the stranger from the land of Woot returned.
“Damn you!” he said, “I cracked that box, and it was easy like you said. But I got busted by the FBI and thrown in jail.”
“Good,” said Master Foo. “You are ready for the next lesson.” He scribbled an IP address on another piece of paper and handed it to the stranger.
“Are you crazy?” the stranger yelled. “After what I’ve been through, I’m never going to break into a computer again!”
Master Foo smiled. “Here,” he said, “is the beginning of wisdom.”
On hearing this, the stranger was enlightened.