Oh ja, es ist immer wieder schön, eine neue Veröffentlichung der Finger Lickin’ Records im Haus zu haben. Bei BBC ist zu lesen, dass das neue Album zwar routiniert, aber ohne Herz produziert ist. Ich kann nicht so viel daran aussetzen. Stattdessen animiert Hammer+Tongs eher dazu, das Tanzbein zu schwingen. Vor allem möchte man geradezu dafür Sorge tragen, dass auch andere dazu das Tanzbein schwingen können, wenn du verstehst, was ich meine. Einzig das beigefügte Heftchen kommt reduziert und lieblos daher; das haben andere schon viel besser gemacht. Ob ich es gut finden soll, dass die Stücke (so weich!) fließend ineinander übergehen? Hmm… Für’s private Hören sicherlich nicht schlecht.
Wer sich für das Album der Drumattic Twins interessiert, sollte zugreifen. Die Jungs von Finger Lickin’ pressen regelmäßig nur eine Hand voll Scheiben. Wer zu langsam ist, dem entgehen Stücke wie "Don’t be so Drumattic", "Twister", "Broken Planet" und "Hyperspeed".
Das vierte Studioalbum von David Guetta ist erschienen. Ich will nicht lange um den heißen Brei herumreden: Es ist solide produziert und entspricht etwa den Erwartungen, auch wenn ich, ehrlich gesagt, gehofft habe, dass darauf mehr Stücke im Stile von "Tomorrow Can Wait" und "You’re Not Alone" zu finden sein werden. Ob ich "One Love" besser finden soll als den Vorgänger "Pop Life", kann ich noch nicht sagen – ein gutes Album ist es aber ohne Frage. Beeindruckend ist die Vielzahl der Gäste: Chris Willis, Kelly Rowland, Akon, Kid Cudi, Novel, Ne-Yo, Will.I.Am und Apl De Ap, Estelle, Wynter Gordon, Makeba und – auf der zweiten Scheibe – Samantha Jade und Julie McKnight. Interessant ist, dass Chris Willis zunehmend von anderen Sängern verdrängt wird, allen voran Kelly Rowland.
Ohne mir das neue Album genau anzuschauen, habe ich vor einigen Wochen die limitierte Edition vorbestellt. Nun ist mir heute aufgefallen, dass die zweite Scheibe nicht viel Neues bringt: 13 der 14 Stücke der ersten Scheibe finden sich hier – zugegeben, teilweise in anderen Versionen – zusammen mit drei Bonusstücken als Mischung wieder. Wenn man bedenkt, dass die Bonusstücke mehr hätten hergeben können, darf man sagen, dass Sparfüchse beruhigt auf die normale Edition zurückgreifen dürfen, ohne besonders viel zu verpassen.
Wer sich für das Album interessiert, findet eventuell im Kanal von Guetta interessante Videos. Bleibt mir nur noch zu sagen, dass er am Mittwoch "One Day Online" ist, um unter anderem Fragen seiner Hörer zu beantworten und abends in Paris Musik zu spielen, die in Echtzeit im Internet übertragen wird.
Zensiert zurück! Das Wordpress-Plugin, um Parteien und Fraktionen auszusperren. (via Patrik)
Do you have what it takes?
We will notify you when your favorite music artist releases a new CD or single. Thats it!
Köln, in einem Restaurant.
Am Nebentisch sitzen ein junger – prolliger – Mann und eine Frau. Offensichtlich ein Date. Das Gespräch dreht sich überraschender Weise um die Beschaffenheit der deutschen Medienlandschaft.
Sie: “Aber zum Beispiel Spiegel Online ist doch auch boulevardesker als der Spiegel selber!”
Er (ratlos): “Spiegel Online? Ist das das mit Günther Jauch?”
Ich verstehe ihn, seinen Unmut. Wenn etwas im eigenen Körper nicht so funktioniert, so wie es die Natur bei anderen vorgesehen hat und funktionieren lässt, dann ist man in diesem Leben auf das Entgegenkommen (Entgegenkommen ist übrigens etwas anderes als Mitleid!) anderer angewiesen. Da muss man die Kunst des Geben und Nehmens sehr gut und ausdauernd beherrschen. Aus ihrer Sicht eher die Kunst des Nehmens, denn man muss ständig darum kämpfen, dass andere Geben, damit man Nehmen kann: nämlich von Anderen die Umstände, die die eigene Individualität mitbringt – im äußeren Umfeld oft als Schwäche definiert – vereinfacht zu bekommen, damit man zusammen mit ihnen am Leben aktiv teilhaben kann. Wenn man das ein Leben lang tun muss, neue Menschen, die ins Leben treten immer wieder darauf einstimmen muss, kann das sehr zermürbend sein.
Schmachtendorf. Im Bus.
Schräg gegenüber von mir sitzen 2 Jungs im Alter von ca. 9-11 Jahren, der restliche Bus ist ziemlich leer. Eine ältere Dame steigt ein und stellt sich vor die Jungs, welche sie nicht beachten.
Dame (nach ca. einer Minute): “Stehst du mal auf! Ich will da sitzen.”
Junge #1 (ganz trocken und höflich): “Aber natürlich stehe ich auf, schließlich haben MEINE Eltern auf eine gute Erziehung wert gelegt!”
Caffeine Crazy (via fieser Admin)
Und das würde schon in der realen Welt nicht funktionieren. Nicht auszudenken, wenn die Post auch alle Briefe kontrollieren müsste. Denn nur dann ist ja die Forderung der Politiker erfüllt, dass die Onlinewelt der Offlinewelt im juristischen Sinne entspricht. Auch müsste man aus den Büchereien alle Bücher mit Bombenbauanleitungen entfernen, denn die darf es auf dem Netz auch nicht geben. Schlüsseldienste müssen ebenso zumachen, denn in der Onlinewelt sind Hackertools, auch wenn sie für Sicherheit sorgen, verboten.