Entwicklung der IT-Bedrohungen im zweiten Quartal 2010 (via Kaspersky via Feldstudie)
You awake with a knife in your hand and bloody scratches on your arms (via Superlevel)
<RF> Ich hab heute echt gedacht ich bin im falschen Film…
<Mica> ?
<RF> Sitze in der Straßenbahn, geht auf einmal übelster Schranz los.
<RF> Ich hab mir schon überlegt was für Typen sowas eigentlich hören…
<RF> Da holt so eine Oma auf einmal ihr Seniorenhandy(!) raus, geht ran und meint so:
<RF> "Ilse, was geht ab?"
<Mica> LOL!
YouTube Time Machine (via Web2Null)
Ich habe vorhin eine elektronische Nachricht bekommen, die mir ein fettes Grinsen in mein Gesicht gezaubert hat. Wie du weißt, habe ich neulich ein Stück Musik veröffentlicht. Dies habe ich auch einem alten Freund zu verdanken, der meine Begeisterung für Musik schon seit vielen Jahren mit mir teilt und der mir zu einem Motivationsschub verhalf, nachdem ich mir vor einiger Zeit in den Kopf gesetzt hatte, meine Semesterferien mit dem Versuch der Musikproduktion zu verschwenden verbringen.
Mit meiner Veröffentlichung konnte ich ihn endlich aus der Reserve locken, so dass auch er nun andere an seiner Kreativität teilhaben lässt. Allein das war es mir wert, denn ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass seine musikalischen Fertigkeiten meine locker übertreffen. Er hat heute auf MySpace das Stück Moods hochgeladen, das du dir anhören solltest. Mann, wo kann man das Zeug herunterladen?
Bruder, die tightesten Grüße nach Kiel! Ich habe mich sehr gefreut und ich hoffe auf eine ganze Reihe weiterer Tracks von dir!
Da neuerdings auch Musik auf dem Spielplatz gespielt wird (und ich kürzlich die Grenze von 100 Artikeln überschritten habe), erhöhe ich die Versionsnummer auf 6.2. Ich wünsche viel Vergnügen. Ende der Durchsage.
Ich habe ein Buch geschenkt bekommen – wie lieb! In diesem Buch zeichnet Herr Lange in jeweils vier kleinen Schwarz-Weiß-Bildchen, geschmückt mit kurzen erklärenden Texten, die Essenz von 90 Werken der Weltliteratur und streut den einen oder anderen witzig gemeinten Spruch ein. Ich bin dem Buch mit gemischten Gefühlen begegnet.
Nach dem Lesen ist man in der Lage, oberflächlich über ein Werk mitreden zu können. Was für mich keine Motivation ist, weil ich von Oberflächlichkeit wenig halte. Aber ich weiß nun, dass es bei Fahrenheit 451 um den Verbot von Büchern und bei den Abenteuern des Tom Sawyer um Zivilcourage geht. Und ich kenne nun einige mir bisher unbekannte Werke und deren Inhalte.
Dumm gelaufen ist jedoch, dass ein wenig die Lust genommen wird, die besprochenen Werke danach noch in die Hand zu nehmen. Wozu noch ein Buch lesen, wenn man das Ende kennt? Aber ganz so schlimme Spielverderberei ist es dann doch nicht (immer). Viele der Werke hätte ich wahrscheinlich eh nicht mehr gelesen und bei einigen schafft es der Zeichner sogar, Interesse zu wecken. Der Fremde von Albert Camus könnte z.B. etwas für mich sein. Außerdem konnte ich anhand der fünf Werke, die ich mich erinnere vollständig gelesen zu haben, feststellen, dass eine einseitige Zusammenfassung nicht annähernd die Befriedigung geben kann wie das eigentliche Werk, weil häufig gerade die Details so interessant sind.
Solltest du dich fragen, ob das nun was für dich ist oder nicht, so lautet die schwammige Essenz des obigen Textes: Ja und/oder nein. Kommt darauf an. Wenn du keine oder wenige Bücher (d.h. Werke der Weltliteratur) liest, könnte diese Sammlung für ein Minimum an Bildungszuwachs sorgen, was ja sicherlich in deinem Interesse liegt. Wenn du fleißiger Leser bist, naja, dann musst du halt selbst entscheiden. BuchSaiten und kulturbuchtipps könnten eine weitere Entscheidungshilfe sein.
Ich muss mir mit meinen 25 Jahren langsam Gedanken um meine Unsterblichkeit machen. Da kommt solch ein Buch natürlich wie gerufen. Der Autor war mir bisher unbekannt, beim Lesen jedoch sofort sympathisch.
Das Buch ist schlicht köstlich. Mit viel trockenem Humor gespickt ist dies tatsächlich eine Bedienungsanleitung, wie man die Wahrscheinlichkeit erhöht, im Gedächtnis der Menschen zu bleiben. Es wird unter anderem auf Genies der Weltgeschichte und die Vor- und Nachteile eingegangen, ein Genie zu sein. Der Autor gibt Empfehlungen zur Vermeidung von Irrenanstalten, behandelt die Vereinbarkeit von großem Intellekt mit der Liebe und erklärt, warum die dunkle Seite der Macht eher nicht so attraktiv für Genies ist. Sogar eine Vorlage für die eigene Nobelpreisrede ist enthalten.
Das Buch hat mir richtig Spaß gemacht. Und weil es vor Bildung nur so strotzt, werde ich es meinen Kindern später einmal neben’s Bett legen. Einfach toll, auf was für preisreduzierte Mängel-Exemplare man am Grabbeltisch so stößt – und dass man diese mitnimmt, obwohl man bereits mehr Bücher hat, als man je wird lesen können.
Kleiner Hinweis noch: Die einzige Rezension bei Amazon zu diesem Buch zeigt lediglich zwei von fünf Sternen. Offensichtlich ist es also ratsam, vor einem Kauf ins Buch zu schauen.
*Nachrichten, die ich wahrscheinlich zwitschern würde, wenn ich ein Twitter-Konto hätte