Bam! Was für ein Knaller! Das ist wahrscheinlich sein bestes Album. Ich bin gerade ziemlich begeistert und kann kaum die richtigen Worte finden… 100 Minuten Parov Stelar, eine besser als die andere…
Die erste Scheibe fängt so an, wie man es von dem Österreicher gewohnt ist – perfekt. Ziemlich bald wird einem aber klar, dass diesmal einiges anders ist, und man hört synthetische Klänge, Sprechgesang und andere unerwartete Dinge, die hervorragend harmonieren. Auf jeden Fall ist hier die Dynamik größer als auf seinen bisherigen Alben. Auf der zweiten Scheibe wird trotzdem noch ein Zahn zugelegt. Die Bässe wummern und der Fuß wippt mit!
Der Versuch, diese Musik zu kategorisieren, kann nur schiefgehen. Also muss ich Hörbeispiele liefern – aber wie? Jedes Stück ist gelungen. Hmm, wie wär’s zum Einstieg mit dem Titelstück?
Der Melancholiker in mir ist ganz hingerissen von Alphawezen, aber auf Anhieb gefällt das Album mir nicht so sehr wie der Vorgänger En Passant, so dass ich eine volle Punktzahl hier nicht geben kann (das scheinen die Leute bei Discogs ähnlich zu sehen). Auch die Gestaltung hat nicht ganz meinen Geschmack getroffen.
Alphawezen haben selbst gesagt, dass zu einem perfekten Album eine stimmige Dramaturgie gehört – die kann ich bei Comme vous voulez nicht erkennen; teilweise hört man relativ experimentelle Klänge. Generell finde ich außerdem, dass Lieder ohne die Sängerin Asu Yalcindag oft viel von dem Charme einbüßen, der Alphawezen meiner Meinung nach ausmacht; nächstes Mal Asu also bitte öfter singen lassen. Neu dabei ist diesmal Verena Johann, die nicht schlecht ist, aber Asu nie ersetzen könnte.
Reinhören in Gun Song, Days und das Instrumentalstück RootsTrackers.
Bei der Deep-Dive-Corp. weiß man, was einen erwartet. Gewohnt lässige Tauchfahrt. Weitermachen. Nur Paradisi ist ein wenig merkwürdig, wenn ich das mal so schreiben darf.
Wer’s detaillierter wissen möchte, sollte beim PR Officer weiterlesen.
Einige Stellen brachten mich zum Lachen.
Ansonsten kein Kommentar.
Tiësto hat 2004 beim Einzug der Athleten ins olympische Stadion in Athen für die Musik gesorgt und war damit der Erste, der dies vor so einem großen Publikum getan hat. Es lässt sich darüber streiten, ob er die beste Wahl gewesen ist, aber er war zu der Zeit natürlich angesagt. Und diese Art der elektronischen Musik soll anscheinend gut angekommen sein. Auf dem Album sind einige Stücke, die ich schon länger haben wollte (darunter Adagio For Strings); daher ist es nun in meiner Sammlung gelandet. Insgesamt in Ordnung, aber nicht der Oberknaller.
Obwohl die Klangproben bei YouTube immer sehr bescheiden sind (bezüglich der Qualität) – zum Abschluss nochmal reinhören in Heroes. Ach, und YouTube zeigt außerdem einige Aufnahmen des Einzugs. Haha, so richtig passt die Musik aber nicht, oder?
Hmm.
We got so many great remixes that we had to make this a double album!
Armin van Buuren hat eine besondere Beziehung zu der Musik – kein Wunder, dass er so etwas schreibt. Ich finde das Ding in Ordnung, aber vom Hocker Bürostuhl reißt es mich irgendwie nicht. Zu viel Drum & Bass gehört in letzter Zeit. Das Originalalbum fand ich dann doch besser. Ich will aber nicht alles schlechtreden, sondern zum Abschluss einfach mal auf die Arbeit von Richard Durand ("In And Out Of Love") verweisen.
Im Januar habe ich ja bereits über "Sirens of the Sea" geschrieben. Wem das Album zu ruhig war, findet nun bei dieser Ausgabe über 157 Minuten deutlich schnellere Neuinterpretationen von Oliver Smith, Duderstadt und weiteren Produzenten, was die Musik aber nicht weniger schön macht. Tatsächlich sind die meisten der 20 Stücke durchaus hochwertig produziert; besonders gute Arbeit haben dabei meiner Meinung nach Andrew Bayer ("Secret") und Myon & Shane 54 ("Just Listen") geleistet.
Toll ist, dass auch die ersten vier Stücke enthalten sind, mit denen OceanLab zu Beginn des Jahrzehnts auf sich aufmerksam gemacht hat: "Clear Blue Water", "Sky Falls Down", "Beautiful Together" und "Satellite". Above & Beyond haben damals einen Wettbewerb veranstaltet und den Gesang zu "Satellite" zur Verfügung gestellt. Floris de Haan hat daraufhin ein wundervolles Werk geschaffen (und gewonnen, wenn ich mich nicht irre), das mich wahrscheinlich für OceanLab begeistert hat.
Von Blank & Jones habe ich eigentlich bereits vor längerer Zeit abgesehen, weil mir deren Musik vorhersagbar erschien. Als ich zufällig ihr Album "Monument" aus dem Jahr 2004 in einer neu produzierten Luxusausgabe entdeckte, ließ ich mich jedoch zum Kauf verleiten. Hat es sich gelohnt? Nun, zu Beginn war ich durchaus positiv überrascht und dachte, die Jungs wären mit der Zeit gegangen. Die Freude relativierte sich aber schnell. Das Album gefällt mir zwar an all den Stellen, wo aus den bekannten Mustern ausgebrochen wurde, doch oft ist dies nicht geschehen. Und so bringt auch die zweite Scheibe keinen allzu großen Mehrwert.
Ich hatte keine allzu hohen Erwartungen, aber ein wenig enttäuscht bin ich schon. Die Leute bei Discogs geben dem Album ganze fünf von fünf Punkten. Ich würde maximal drei geben. Was Hörproben angeht, hat das Internet nicht viel zu bieten. Aber hör dir mal "Stars Shine Bright" an – das Stück ist in Ordnung, bleibt aber dennoch nicht von den angesprochenen bekannten Mustern verschont.
Ich will mich über Aubeles drittes Album nicht beschweren, aber es kann meiner Meinung nach nicht mit seinen bisherigen Veröffentlichungen mithalten. Allerdings ist das auch ausgesprochen schwierig, denn sein erstes Album "Gran Hotel Buenos Aires" ist ja bereits ein Meisterwerk gewesen. Merkwürdigerweise gefällt mir auf der aktuellen Scheibe das Instrumentalstück "Amatoria" am besten, obwohl seine Stimme bisher stets hervorragend gepasst hat. Aubele sagt, dass er sich diesmal besonders auf Stimme und Gitarre konzentriert hat. Vielleicht ist es das, was mich ein wenig stört. Eventuell fehlt mir aber auch die Thievery Corporation, die bisher die Produktion übernommen und damit veredelt hat; bei "Amatoria" ist dafür allein Aubele verantwortlich gewesen. Wie auch immer – Federico Aubele bleibt ein ausgezeichneter Musiker. Glücklicherweise lässt sich das Album bei Last.fm in voller Länge anhören – so kannst du dir deine eigene Meinung bilden.
Herzlich Willkommen beim Parov-Stelar-Blog!
Im März hatte ich mir vorgenommen, mir nach den ersten beiden Alben auch "Shine" zu besorgen. Gesagt – getan. Was mich freut: Ich komme nicht hinterher. Vorhin stieß ich auf dem Internetauftritt der Etage Noir Recordings auf eine tolle Information: Das vierte Album ist bereits draußen! Das kommt als Nächstes auf die Liste.
Einige Worte noch zum Album: Parov Stelar erschafft regelmäßig eine gehobene musikalische Atmosphäre und das gelingt ihm auch hier. Neben den 15 Stücken sind auch die beiden Videos zu "Shine" und "Love" enthalten. Bei Last.fm lässt sich die Scheibe übrigens nahezu komplett durchhören – super!