Diese Rarität habe ich von Patrik an seinem Geburtstag geschenkt bekommen. Ich war ob dieser Aufmerksamkeit ziemlich von den Socken. Vielen Dank dafür; ich habe überhaupt nicht damit gerechnet.
Wie kam es dazu? Ich konnte Patrik durch mein Schreiben über Parov Stelar für dessen Musik begeistern. Vor dem Projekt Parov Stelar veröffentlichte Marcus Füreder aber schon 2001 ein Album unter dem Namen Plasma, welches ich nun in den Händen halte.
Mein Urteil darüber fällt jedoch nicht positiv aus. Dieses Ding hat mit Parov Stelar herzlich wenig gemein und darf nicht mit Füreders späteren Arbeiten verglichen werden. Man bekommt hier relativ minimalistische elektronische Kost geboten, die zwar langweiliger sein könnte, aber insgesamt nicht viel hergibt. Das ist wohl das Problem dieser Art von Musik: Sie ist nicht zeitlos. Shadow Kingdom war vor neun Jahren wahrscheinlich interessanter anzuhören.
Das ändert nichts an meiner Freude, diese Scheibe geschenkt bekommen zu haben. Aber wenn du durch Parov Stelar auf Plasma gestoßen bist, lass weitere Bemühungen lieber bleiben und schieb stattdessen nochmal Coco rein!