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Donnerstag
2. Sep. 2010
um 17:48 Uhr

André de Guillaume » Wie man ein Genie wird

André de Guillaume » Wie man ein Genie wirdIch muss mir mit meinen 25 Jahren langsam Gedanken um meine Unsterblichkeit machen. Da kommt solch ein Buch natürlich wie gerufen. Der Autor war mir bisher unbekannt, beim Lesen jedoch sofort sympathisch.

Das Buch ist schlicht köstlich. Mit viel trockenem Humor gespickt ist dies tatsächlich eine Bedienungsanleitung, wie man die Wahrscheinlichkeit erhöht, im Gedächtnis der Menschen zu bleiben. Es wird unter anderem auf Genies der Weltgeschichte und die Vor- und Nachteile eingegangen, ein Genie zu sein. Der Autor gibt Empfehlungen zur Vermeidung von Irrenanstalten, behandelt die Vereinbarkeit von großem Intellekt mit der Liebe und erklärt, warum die dunkle Seite der Macht eher nicht so attraktiv für Genies ist. Sogar eine Vorlage für die eigene Nobelpreisrede ist enthalten.

Das Buch hat mir richtig Spaß gemacht. Und weil es vor Bildung nur so strotzt, werde ich es meinen Kindern später einmal neben’s Bett legen. Einfach toll, auf was für preisreduzierte Mängel-Exemplare man am Grabbeltisch so stößt – und dass man diese mitnimmt, obwohl man bereits mehr Bücher hat, als man je wird lesen können.

Kleiner Hinweis noch: Die einzige Rezension bei Amazon zu diesem Buch zeigt lediglich zwei von fünf Sternen. Offensichtlich ist es also ratsam, vor einem Kauf ins Buch zu schauen.

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Montag
29. Jun. 2009
um 17:43 Uhr

»Die Test ist fertig«

Intelligenztests sind ja eine eher pseudowissenschaftliche Angelegenheit. Dennoch haben sie immer wieder ihren Reiz, es sei denn, man schafft nur Werte unter 100 – dann, kann ich mir vorstellen, entwickelt sich eventuell eine Aversion gegen diese Tests. Ein IQ-Test aus Dänemark (via Superlevel) jedenfalls hat mich heute wieder neugierig gemacht. Zu Beginn waren die Aufgaben sehr einfach, überstiegen jedoch irgendwann mein Verständnis. Nach etwa 20 Minuten und moderater Ablenkung wurde mir ein Ergebnis von 118 angezeigt; die Standardabweichung wurde mit 15 angegeben.

Was fange ich damit nun an? Die Aussagekraft ist relativ gering, wenn man bedenkt, dass lediglich eine der vielen Dimensionen der menschlichen Intelligenz geprüft werden. Für ein wenig Denksport zwischendurch ist der Test aber durchaus geeignet. Die Skala geht auch nur bis knapp über 140 – die Entwickler haben sich wohl etwas dabei gedacht…

Wer schlägt mich übertrifft mein Ergebnis?

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