Bam! Was für ein Knaller! Das ist wahrscheinlich sein bestes Album. Ich bin gerade ziemlich begeistert und kann kaum die richtigen Worte finden… 100 Minuten Parov Stelar, eine besser als die andere…
Die erste Scheibe fängt so an, wie man es von dem Österreicher gewohnt ist – perfekt. Ziemlich bald wird einem aber klar, dass diesmal einiges anders ist, und man hört synthetische Klänge, Sprechgesang und andere unerwartete Dinge, die hervorragend harmonieren. Auf jeden Fall ist hier die Dynamik größer als auf seinen bisherigen Alben. Auf der zweiten Scheibe wird trotzdem noch ein Zahn zugelegt. Die Bässe wummern und der Fuß wippt mit!
Der Versuch, diese Musik zu kategorisieren, kann nur schiefgehen. Also muss ich Hörbeispiele liefern – aber wie? Jedes Stück ist gelungen. Hmm, wie wär’s zum Einstieg mit dem Titelstück?
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Im März hatte ich mir vorgenommen, mir nach den ersten beiden Alben auch "Shine" zu besorgen. Gesagt – getan. Was mich freut: Ich komme nicht hinterher. Vorhin stieß ich auf dem Internetauftritt der Etage Noir Recordings auf eine tolle Information: Das vierte Album ist bereits draußen! Das kommt als Nächstes auf die Liste.
Einige Worte noch zum Album: Parov Stelar erschafft regelmäßig eine gehobene musikalische Atmosphäre und das gelingt ihm auch hier. Neben den 15 Stücken sind auch die beiden Videos zu "Shine" und "Love" enthalten. Bei Last.fm lässt sich die Scheibe übrigens nahezu komplett durchhören – super!
Erinnerst du dich noch an die beiden Schach spielenden Männer? Wenn die Musik aus ist, folgt die Scheibe von Wolf Myer, wenngleich sie etwas aufgeregter ist und damit nur bedingt zum Schachspiel geeignet. Aber wie kam ich eigentlich auf das Album? Durch die Kunden, die Rough Cuts gekauft haben, denn die kauften auch Femme Fatale. Vielleicht wäre es auch uninteressant für mich gewesen, aber neben Wolf Myer (und über 30 Gästen) hat auch Parov Stelar seinen Teil dazu beigetragen und das hat wohl mein Interesse geweckt.
Femme Fatale hat einige sehr schöne Momente; mir gefällt diese Art der Musik. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mehr erwartet habe. Toll sind auf jeden Fall die Stücke "Soulgate" und "Illusionary Waves". "Face the Future" bleibt besonders im Gedächtnis, behandelt es doch Kindesmissbrauch auf irritierend leichte Art aus der Sicht einer Tochter. Das Beiheft beinhaltet einige atmosphärische Fotos und die Liedtexte; auf der Scheibe ist außerdem das Musikvideo zu "Flowers" enthalten.
Ein warmes, gemütliches Arbeitszimmer. Eine Seite wird durch ein mächtiges Bücherregal verdeckt, voll mit Büchern weiser Menschen: Platon, Immanuel Kant, Milan Kundera, Aldous Huxley, etc.. Draußen ist es schon dunkel, aber im Zimmer scheint ein freundliches Licht auf zwei Männer. Sie sitzen sich gegenüber und trinken trockenen Rotwein oder schottischen Whisky. Zwischen ihnen steht ein Tisch. Auf dem Tisch befindet sich ein Schachspiel mit indischen Figuren; drei Figuren sind schon aus dem Spiel. Im Hintergrund hört man Musik, nicht zu aufdringlich: Parov Stelar…
Parov Stelar, der Kopf der Etage Noir Recordings, ist mir bekannt, seit mich sein Album »Seven and Storm« begeistert hat. Dass ich nun auch den Vorgänger »Rough Cuts« zu meinem Besitz zählen kann, freut mich. Denn die Atmosphäre dieser Musik ist so nobel, ja geradezu mondän! In meiner Musiksammlung verstecken sich einige Musiker, die wirkliches Talent besitzen; Parov Stelar gehört wahrscheinlich dazu. Wer interessiert ist, kann bei Last.fm das Album komplett von vorne bis hinten durchhören.
Ich weiß nicht so recht, wieso ich mir »Shine« noch nicht gekauft habe. Ich glaube aber, dass es beim nächsten Mal auch auf der Liste stehen wird.